Stiftung Kommunikationsaufbau

Die gemeinnützige STIFTUNG KOMMUNIKATIONSAUFBAU fördert die Kommunikationsfähigkeit als Schlüssel zur Teilhabe und zur Fortentwicklung der Gesellschaft nicht nur in Wort und Schrift, sondern auch im künstlerischen Ausdruck und im darstellenden Spiel. Dazu unterstützen wir die Teilnahme an Kunst- und Kulturprojekten mit professionellen Künstler:innen und Pädagog:innen. Der Fokus unserer Förderung liegt dabei immer auf dem Prozess, das heißt auf der Steigerung der Fähigkeit des Individuums zur Kommunikation, nicht auf einem möglichst perfekten Ergebnis. Wichtig ist uns, dass die Teilnehmer:innen über die Inhalte der Projekte und die Prozesse mitbestimmen. Die bewilligten finanziellen Mittel sollen hauptsächlich in die praktische Arbeit fließen.

Wir unterstützen Künstler:innen der bildenden Kunst, Theater, Performance und Literatur, damit sie mit neuen Formen Werke schaffen, die zu aktuellen Debatten aufrufen, mit Rezipient:innen und Laien in den Dialog gehen und neue gesellschaftliche Impulse geben. Wir unterstützen auch die Fortbildung von jungen Künstler:innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, aber schon Arbeitsergebnisse vorweisen können, und fördern ihre ersten Veranstaltungen sowie ihre ersten Publikationen.

Wegen der wachsenden Bedeutung der digitalen Kommunikation finanzieren wir für alle die Teilnahme an Kursen und Workshops, die nicht der Ausbildung für bestimmte Berufe dienen.

Um die gesellschaftliche Kommunikation zu entwickeln, unterstützen wir Wissenschaftskommunikation, Journalismus, Sachbücher, Tagungen und führen eigene Veranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen durch.

Wir wollen die Welt bzw. zumindest unsere Gesellschaft zu einer besseren machen. Wir glauben an die Kraft von Kommunikation und an die Hilfe zur Selbsthilfe. Wir wollen Potenziale finden und fördern. Demokratie verlangt die Bereitschaft und die Fähigkeit, über unterschiedliche Interessen auf Augenhöhe zu verhandeln und nach Kompromissen zu suchen. Wenn wir besser und kreativer kommunizieren, können wir die Gesellschaft verbessern.

 

Vorstand der Stiftung ist Herr Moritz Pankok, Kurator und Bühnenbildner. Vorsitzender des Kuratoriums ist Herr Michael Wiedemann M.Sc., vertreten wird er durch Herrn Dr. Christoph Links, den Gründer des Ch. Links Verlags. 

 

Die beiden neuen eigenen Projekte der Stiftung widmen sich der fairen gesellschaftlichen Diskussionskultur, die wir stärken möchten: Ab 2022 lobt die STIFTUNG KOMMUNIKATIONSAUFBAU einen Preis zur Förderung der demokratischen Streitkultur aus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen zur Förderung des respektvollen Dialogs.
Im September 2021 startet die monatliche Diskussionsreihe Der politische Dienstag, bei der sich prominente Denker_innen kontrovers auseinandersetzen werden – in der Regel bezugnehmend auf ein neu erschienenes Sachbuch.

Seit 2020 fördert die Stiftung den open mike – Wettbewerb für junge Literatur, der sich
zum wichtigsten deutschsprachigen Nachwuchswettbewerb für Prosa und Lyrik entwickelt hat. Junge Autor_innen werden von den Schreibanfängen bis über die erste Veröffentlichung hinaus unterstützt.

Anlässlich des 60. Todestages von Lion Feuchtwanger im Dezember 2018 finanziert die STIFTUNG KOMMUNIKATIONSAUFBAU seitdem zusammen mit dem OMI International Arts Center New York jährlich das Feuchtwanger-Stipendium für eine:n junge:n deutschsprachige:n Autor:in, der oder die an einem aktuellen Projekt arbeitet und bisher noch kein Buch bei einem Verlag veröffentlicht hat.

Seit 2009 ist die STIFTUNG KOMMUNIKATIONSAUFBAU Hauptsponsor des Schreibwettbewerbs Theo – Preis für Junge Literatur in Berlin und Brandenburg, der jährlich in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. und dem Verein Schreibende Schüler Berlin-Brandenburg e.V. verliehen wird.

Fortlaufend fördert die Stiftung auch Literatur-, Theater- und Kunstprojekte junger Künstler:innen wie die Ausstellung Bestiarium (2021), die Jugendtheaterproduktion Das Kind auf der Liste (2019), die Performance Medea Rromnja des tak Theater Aufbau Kreuzberg (2018) oder Transmitting Trauma im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Berlin (DokuZ) und in der Galerie Kai Dikhas (2015). 2019 unterstützte die Stiftung die Ausstellung FutuRoma im Roma-Pavillon der Biennale in Venedig.

 

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