Von Flashback bis Traumasog. Vom Umgang mit Traumata in der Sozialen Arbeit

Seminar

für Fachkräfte aus Bildung, Geflüchteten-Arbeit, Jugendhilfe, Jugendarbeit, Soziales, Ämtern, Projekten, (Sozial-) Pädagog*innen, Multiplikator*innen, Mitarbeitende und Ehrenamtliche in Organisationen, Behörden, Vereinen u. dgl.
Veranstaltungs-Nr.: 19/05/01
Do, 08. 08. 19 und Di, 13. 08. 19, jeweils 10.00 - 17.00 Uhr

Nicht zuletzt seit der in den Medien oft beschworenen „Flüchtlingskrise“ tauchen Begriffe wie Trauma und Traumatisierung auch in der sozialen Arbeit immer wieder auf – oft schon inflationär.
Im Seminar wollen wir uns u. a. mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
Was ist ein Trauma?
Wie wirkt es, woran kann ich es erkennen?
Was macht das Trauma mit einem Menschen, welche Unterschiede
in der Verarbeitung lassen sich beobachten?
Wann wird professionelle Hilfe benötigt?
Welche Rolle spielt die Kultur in der Verarbeitung von Traumata?
Was löst das Trauma des Anderen in mir aus (wie kann ich mich ggf.
vor Sekundärer Traumatisierung schützen)?
Wie erkenne und vermeide ich eine Retraumatisierung?
Was braucht es, damit es allen Beteiligten besser geht?
Welche Möglichkeiten gibt es, konstruktiv mit Traumata umzugehen?
Wie kann die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) gestärkt werden?
Wie lassen sich hilfreiche Beziehungen im konkreten Traumakontext gestalten?

An konkreten Beispielen, Erfahrungen und auch Fragestellungen der Teilnehmenden sollen Möglichkeiten für einen konstruktiven Umgang mit traumatisierten Menschen thematisiert werden. Es wird Inputs geben aus Richtung Traumaforschung und Traumatherapie, Coaching, Mediation, und Systemischer Beratung. Ziel des Seminars ist es nicht in erster Linie, wissenschaftliche Theorien zu diskutieren. Vielmehr soll Sicherheit geschaffen werden für die alltägliche Arbeit im Kontext von traumatisierten Menschen.

Auf Wunsch ehemaliger Teilnehmer*innen wurde das Seminar auf zwei Tage ausgeweitet. D. h., es können am zweiten Seminartag aktuelle Beispiele aus der Zwischenzeit mit eingebracht und besprochen werden.

Methoden: Inputs, Kleingruppenarbeit, Interaktive Gruppendialoge, Übungen und Fragen
Dozent: Manuel Goße, Dipl-Sozialarbeiter, System. Organ. berater, cit-institut
Gruppe: min. 8 bis max. 12 Personen

Kosten: 25,- e für beide Tage inkl. Getränke, Gebäck, Obst (exklusive Mittagessen)

Das Seminar findet im Rahmen des AspE e.V.-Projektes „Wir in Berlin – Partnerschaften in Vielfalt“ statt, das von der Aktion Mensch und der Pfefferwerk-Stiftung gefördert wird.

 

Termine

Do 08.08.2019 | 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Eintritt: 
25 €