Miklós Déri. Acht

Vernissage
im Rahmen des Performing RomArchive Festivals

Miklós Déri (geb. 1964 in Sárvár, Ungarn) begann seine Laufbahn als Fotoreporter, arbeitete u.a. über 10 Jahre (1992-2002) beim renommierten ungarischen Wochenmagazin ‚Magyar Narancs‘, auch beim Titanic Filmfestival. Später dann zunehmende Profilierung als Fotograf, mit Ausstellungen in Budapest, Moskau, Wien. Der von ihm verfolgte fotografische Ansatz ist der Erfassung und Dokumentation von Menschen und ihrer Lebenswelt verpflichtet. Seine ‚Porträts‘ (2014) hielten typische Figuren aus der alternativen Budapester Szene der 1990er Jahre fest, in der Reihe ‚Romakörper‘ (2015) zeigte er arrangierte stereotypische und reale Porträts bekannter Roma-Künstler und Roma-Intellektueller. 2016 wurde Miklós Déri mit dem André-Kertész-Preis der ungarischen Pressefotografie ausgezeichnet.

Die beiden Fotoserien, die im CLB zu sehen sind, entstanden 2017. Sie widmen sich dem Alltagsleben wie es sich im 8. Bezirk von Budapest zeigt, ein Stadtteil, der geprägt ist von der Kultur der Roma. Die Bilder zeigen die Markthalle am Rákóczi-Platz und ihre Umgebung.

Die Ausstellung von Miklós Déri im CLB Berlin ist ein Beitrag des Goethe-Institut Budapest zum Projekt
RomArchive – Digitales Archiv der Sinti und Roma 2019.

Ausstellung 27.01.-17.02.2019, Di bis Sa, 14.00 bis 18.00 Uhr

Termine

Sa 26.01.2019 | 19:30 Uhr
Eintritt: 
Eintritt frei