Henriette Dyckerhoff. Was man unter Wasser sehen kann

Lesung & Gespräch
Lange Buchnacht Oranienstraße

In „Was man unter Wasser sehen kann“ kehrt die junge Luca, als ihre Mutter verschwindet, in ihre Heimat zurück. Nach Ronnbach, jenen kleinen Ort zwischen waldigen Hügeln und tiefhängendem Himmel, wo sie zwischen Mutter und Großmutter aufwuchs, zwischen zwei Frauen, die einander das Leben schwermachten. Luca verstand nie, warum, doch nun sucht sie nach Antworten, und bald erkennt sie, dass die Geschichte ihrer Familie ihren Anfang nahm, als das Ronnetal in den Sechzigern gegen den Willen einiger geflutet werden und ein ganzes Dorf versinken sollte.
Henriette Dyckerhoff erzählt von drei Frauengenerationen und lässt dabei ein Stück Zeitgeschichte lebendig werden – klug, berührend, eigenwillig.

Henriette Dyckerhoff, geboren 1977 im Sauerland, studierte Philosophie und Soziologie und arbeitete bei einem Hamburger Verlag. Heute ist sie freie Lektorin und schreibt Sachbücher. Für „Was man unter Wasser sehen kann“, ihren ersten Roman, erhielt sie ein Stipendium des Landes Niedersachsen. Sie lebt in Oldenburg.

Henriette Dyckerhoff liest erstmals in Berlin aus ihrem Debütroman „Was man unter Wasser sehen kann“ (Rütten & Loening). Das Gespräch mit der Autorin führt ihre Lektorin Stefanie Werk.

Für alle Interessierten gibt es bereits um 19:00 Uhr eine Führung durch die Verlagsräume mit Verlagsleiter Reinhard Rohn

Termine

Sa 18.05.2019 | 19:30 Uhr
Eintritt: 
Eintritt frei