Schneise Schniesel Schnee
Der ewige Conferencier, der ewige Putzi, Hitlers Pianist, sieht seine Mission erfüllt. Sein Abschied wird in der Reichshauptstadt Berlin im Rahmen eines Gschnases zelebriert und er übergibt heute seine Geschäfte im Hinterzimmer. Sein Leben ist ein verzerrter Spiegel der Geschichte, ein verzerrtes Bild, eine verzerrte Geschichte. Das Publikum erfährt einige Wahrheiten, einiges aus erster Hand, einiges aus letzter. Im Frühtau zu Berge und nicht im Vollsuff zu Tal, ich war wieder da, bums, die Villa, bums, das Gestüt, bums, deutsches Ohr! Träum den Traum, den Raumtraum, den Weltraumtraum, trau dich, einmal rum und alles mit nach Hause! Zitat Putzi Ein Putzi überlebt alle, verzieht sich, haut ab, kommt wieder, findet wieder ins pralle Leben, auch ohne 3. Reich, es geht auch so. Am Ende verabschiedet er sich vom Publikum mit einem Lied, das ihm sagt, wo Gott wohnt, und dorthin verschwindet Putzi, im Glauben, unter den Andern. Ein Mutzi ist ja da, sie übernimmt, es ist sein letzter Wunsch.
Dauer: 80 min
Nadine Dubois (Mutzi), Wiebke Hensle, Pawel Schwejka (Putzi), Dirk WoiteKünstl. Leitung: Anne Mundo, Pawel SchwejkaMusik: KLAUS, Dirk WoiteMitarbeit: Anne MundoProduktion: www.streundende-hunde.de in Koproduktion mit TAK

